Selbstversuch

Selbstversuch, Tag 1: Gegoogelt, gehofft, nichts gefunden – wieso ist Google so langsam?

02.07.2026 2 Min. Lesezeit Lars Wiedrich

Tag 1 meiner Sichtbarkeits-Challenge. Der Plan: eine funkelnagelneue Website nehmen, bei null Sichtbarkeit starten und öffentlich dokumentieren, wie lange es dauert, bis Google, Bing und die KI-Assistenten mich überhaupt zur Kenntnis nehmen. Aktueller Stand nach Tag 1? Ich habe mich 47-mal selbst gegoogelt. Gefunden habe ich: ein beeindruckendes Nichts.

„Vielleicht liegt es am WLAN“

Erst dachte ich, mein Browser sei kaputt. Dann der Inkognito-Modus. Dann ein anderes Handy. Dann fragte ich sogar eine KI nach „ausgerichtet.digital“ – und bekam höflich mitgeteilt, dass man dazu leider nichts wisse. Autsch. Aber immerhin ehrlich.

Wieso ist Google eigentlich so langsam?

Kurze Antwort: Google ist nicht langsam, Google ist gründlich. Lange Antwort: Eine nagelneue Seite muss drei Hürden nehmen, bevor sie oben mitspielen darf.

Warum ich mich trotzdem freue

Weil genau das der Punkt ist. Ich verkaufe Sichtbarkeit – also muss ich zeigen können, wie sie entsteht. Nicht mit „Platz 1 in 24 Stunden“-Versprechen (die kann niemand halten), sondern ehrlich, Woche für Woche, mit echten Zahlen. Auch mit den unbequemen.

Der Plan für die nächsten Wochen

Indexierung beobachten, Inhalte ausbauen, lokale Signale setzen (Erzgebirge, ich komme) und beobachten, wann die ersten KI-Assistenten anfangen, mich zu zitieren. Alles hier, transparent, mit einer ordentlichen Portion Selbstironie.

Bis dahin google ich mich dann mal weiter. Nur zur Sicherheit. Zum 48. Mal.

Sprechen wir darüber